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Im Lebensbedrohlichen Notfall Tel. 112

© 2018 Dr.Siegmar & Engel Hausarztpraxis Heidbergweg.

Ziel der sportärztlichen Vorsorgeuntersuchung ist es, Krankheiten und Risikofaktoren festzustellen, die für einen körperlich aktiven Menschen gefährlich werden könnten. Der Test soll Neu- und Wiedereinsteigern im Breitensport, ambitionierten Freizeitsportlern und auch Leistungssportlern helfen, eine geeignete Sportart und das optimale Trainingspensum zu finden.Bei Menschen mit bestehenden Erkrankungen ist es wichtig,dass der Sport keinen Schaden anrichtet.

 

Der sportmedizinische Check besteht aus einer Befragung, verschiedenen körperlichen und technischen Untersuchungen und möglicherweise Labortests.

 

Die Anamnese

Es werden bestehende Erkrankungen und laufende Behandlungen erfasst. Außerdem werden die bisherigen sportlichen Tätigkeiten erfragt. Hierzu werden standardisierte Fragebögen benutzt.

 

Die Belastungsprüfung

Die Belastungsprüfung wird meist in Form einer Fahrradergometrie mit Belastungs-EKG und Blutdruckmessung durchgeführt. Für einen aussagekräftigen Test muss die Belastung bis zur subjektiven Erschöpfung gesteigert werden. Im Rahmen der Ergometrie werden auch der Blutdruck und das Belastungs-EKG auf krankhafte Veränderungen untersucht, beispielsweise Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen oder Zeichen einer Verengung der Herzkranzgefäße (KHK).

 

Untersuchungen zur Gesundheitsvorsorge

Die technische Basisuntersuchung des sportmedizinischen Checks ist das Elektrokardiogramm (EKG). Sinnvoll ist außerdem eine Blutuntersuchung, um die Funktion von Leber, Nieren, Fett- (Cholesterin, HDL, LDL) und den Zuckerstoffwechsel zu überprüfen. Bei jungen Menschen unter 35 Jahren ist der Bluttest jedoch nicht zwingend Teil der Untersuchung.

 

Je nach geplanter Belastung, Alter und Vorgeschichte des Untersuchten beeinhaltet der sportmedizinische Check weitere technische Untersuchungen, beispielsweise eine Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) oder eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiografie).

 

Beurteilung des Trainingszustands
Die Beurteilung erfolgt auf der Basis des Ergebnisses der Ergometrie. Die individuelle Leistung wird mit einem Normalwert verglichen, der mittels Tabellen aus Geschlecht, Größe, Gewicht und Alter abgeleitet wird. Der Trainingszustand wird daher in Prozent angegeben. Zum Beispiel 130 Prozent oder nur 85 Prozent des Normalwerts. Mit dem Trainingszustand kann beurteilt werden, ob die Kondition für persönliche Vorhaben und Ziele ausreichend ist (z.B. für eine Marathonzeit unter vier Stunden oder für eine größere Trekkingtour).

 

 

Sportmedizinischer Check:

 

Sportmedizin

Sport ist Prävention:

 

Reduktion der Arteriosklerose
Weniger Schlaganfälle
Weniger Herzinfarkte
 
Mehr Spaß an Bewegung

Wer gesundheitsbewusst auf sportliche Ziele hinarbeitet, sollte zuvor seine individuelle Trainingsherzfrequenz bestimmen können.

Denn sonst läuft man im wahrsten Sinne des Wortes Gefahr, sich viel zu schnell in einem überhöhten Pulsbereich wieder zu finden. Ähnlich wie die Drehzahl beim Automotor ist die Herzfrequenz die wichtigste Messgröße für die Belastung unseres menschlichen Körpers.